letzterMatch

 

Matchbericht
BC Stansstad 1 - BC Luzern

 

Wissen sie noch was sich am Mittwoch, 16. Juni 2010, in Durban ereignet hat? An jenem besagten Mittwochabend ist es der Schweizer Nationalmannschaft als einziges Team gelungen, den späteren Weltmeister zu bezwingen.
 
Die erste Mannschaft des BC Stansstad hatte am Wochenende des 24. / 25. März eine Doppelrunde zu bewältigen. Am Freitagabend hatten sie es mit dem Abstiegskandidaten Reussbühl zu tun, für welchen ein Sieg notwendig war, um den Ligaerhalt zu schaffen. Christoph Neff, Philipp Broquet und unser MX Team Reto Frank und Jasmine Eberle gingen als Sieger vom Feld. Die anderen Spiele mussten dem Gegner zugesprochen werden, welcher so zu einem 4:3-Sieg und dem erhofften Ligaerhalt kam.
 
Christoph Neff passte für den Samstag zwecks Aprés Ski und das Team musste somit auf den so sicheren Einzelspieler verzichten. Dem nicht genug stand den Stansstadern an diesem Tag in der heimischen Halle der BC Luzern gegenüber. Luzern hat während der gesamten laufenden Saison noch kein einziges Spiel verloren und stand also bereits zur Halbzeit der Saison als klarer Aufsteiger in die Nationalliga B fest. Von Merkur bis Neptun, alle Planeten und Sterne standen also ziemlich schlecht für den BC Stansstad.
 
Im letzten Spiel der Saison begann die Partie wie gewohnt mit dem Herren- und dem Damendoppel. Jasmine Eberle und Sandy Kuster spielten gut mit und verbuchten den einen oder anderen sehenswerten Punkt für sich. Gegen die top-Damen der Liga, Jessica Schuler und Michelle Joller, hatten unsere Damen dann aber doch das Nachsehen.
 
Marc Wenger, bekannt als blitzschnell und kaltblütig im Abschluss, stand mit Ramon Grätzer unserem Doppelteam Reto Frank und Sven von Holzen gegenüber. Sven von Holzen: „Der erste Satz lief unglaublich gut und ich konnte es kaum glauben als es auf der Anzeige plötzlich 21:15 für uns stand“. Der erste Satz ging also an die Stansstader. Im Zweiten boten sich die Herren ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches die Luzerner dann aber doch für sich entschieden. Reto Frank über den dritten Satz: „Es war ein unglaublicher Abnützungskampf, bei welchem die Taktik eine entscheidende Rolle gespielt hat. Den Sieg hätten bestimmt beide Teams verdient, doch ich bin überglücklich, dass Sven und ich zum Schluss als Sieger mit 22:20 vom Feld gingen.“
 
Philipp Broquet bekundete im ersten Satz des Einzels kaum Probleme und bezwang Jonas Hürlimann (Luzern) gleich mit 21:10. Etwas zu sicher und daher zu unkonzentriert stieg er in den zweiten Satz und musste ihn als Konsequenz der Leichtigkeit dann aber schliesslich dem Gegner überlassen. Im Dritten zog Broquet wieder rasch davon, verfiel dann doch wieder seiner Spielfreude und spann das Spiel in die Länge. Mit seinem Sieg sicherte er dem Team dennoch den 2. Punkt.
 
Unser Doppel und Mixed Spezialist Reto Frank musste nun ausnahmsweise im Einzel antreten. Frank überzeugte mit seiner ausgeklügelten Technik gegen den jungen, aufstrebenden Ramon Grätzer und gewann den ersten Satz mit 21:15. Im zweiten Satz zeigte sich weshalb Frank nicht gerne die Einzeldisziplin bestreitet. Die Laufwege im Einzel sind viel länger und intensiver als im Doppel. Franks Kondition, respektive deren Schwäche, begann gegen Mitte des zweiten Satzes aufzuflackern. Frank wusste, dass ein dritter Satz im Fiasko enden würde. Dank starkem Wille und überzeugender Körpersprache sicherte sich Frank mit 21:18 dann aber auch den zweiten Satz und somit den dritten Punkt für Stansstad.
 
Michelle Joller ist eine alte Teamkollegin von Sandy Kuster. Das Dameneinzel war also so etwas was wie ein altes Wiedersehen. Es blieb jedoch bei einem kurzen Wiedersehen, denn Kuster vermochte der starken Joller nicht entgegenzuhalten und verlor ihre Partie mit 11:21 und 11:21.
 
In der Zwischenzeit startete das Mixt Doppel mit Jasmine Eberle und Philipp Broquet gegen Jessica Schuler und Marc Wenger. Ähnlich wie das Dameneinzel ist auch diese Geschichte rasch erzählt. Die Stansstader vermochten dem top-Team nicht das Wasser zu reichen und verloren 9:21 und 11:21.
 
Zwischenstand 3:3.
 
Sven von Holzen trat nun Dario Inderbitzin gegenüber. Der erste Satz ging 17:21 an Luzern. Im Zweiten vermochte von Holzen aufzudrehen und holte sich den Satz gleich mit 21:14. Mit einem Auf und Ab folterten die beiden Spieler die Nerven der Fans. Von Holzen: „ab Mitte des Satzes wusste ich, dass wir mit einem Sieg von mir etwas Unglaubliches schaffen würden. Das hat mich angetrieben. Punkt für Punkt hatte ich mein Ziel vor Augen. Ich wollte unbedingt gewinnen.“ Von Holzen setzte beim Spielstand von 21:20 ein Smash auf die Vorhandseite von Inderbitzin. Die Fans sprangen schon von den Bänken, doch Inderbitzin wäre nicht Inderbitzin, wenn er diesen Smash nicht noch irgendwie hätte parieren können. Doch „irgendwie“ reicht eben nicht gegen von Holzen, welcher zum zweiten Smash nahe der Netzkante ansetze und den Punkt verwertete.
 
Was die Schweizer Nationalmannschaft kann, kann also auch unser Team aus Stansstad. Als einziges Team gelang ihnen ein Sieg gegen das angeblich unbezwingbare Luzern. Was für ein Spiel, was für ein Saisonabschluss, was für ein Team!

 

Bericht: Philipp Broquet

 

 

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